Optionsschein
ist nicht gleich Optionsschein
Wer sich für Optionsscheine interessiert, hat die Qual der
Wahl: Allein in Deutschland werden beispielsweise etwa 15.000 Optionsscheine
gehandelt - Tendenz steigend. Und selbst bei gleichem Basiswert
und gleichem Optionsschein-Typ gilt: Optionsschein ist nicht gleich
Optionsschein. Die Schwankungen sowohl des Inneren Wertes als auch
des Zeitwertes können je nach Basispreis und Restlaufzeit des
Scheins sowie angenommener Volatilität des zugrunde liegenden
Basiswertes sehr unterschiedlich sein.
Bevor Sie einen
Optionsschein auswählen, sollten Sie daher schon eine recht
genaue Vorstellung davon haben, wie sich Ihr Schein verhalten soll:
Wie stark soll er auf Kursveränderungen des Basiswertes bzw.
die Verkürzung der Restlaufzeit reagieren? Welche Auswirkungen
darf eine Veränderung der Volatilität des Basiswertes
oder eine Veränderung des Zinsniveaus haben?
Für Sie
als Anleger stellt sich dann natürlich die entscheidende Frage:
Woran kann ich denn erkennen, wie ein bestimmter Schein von derartigen
Schwankungen betroffen ist? Und wie wähle ich aus der Vielzahl
der angebotenen Scheine diejenigen aus, die meinen Vorstellungen
entsprechen? Nun, ein Patentrezept gibt es dafür leider nicht.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen aber eine Reihe von Kennzahlen
vor, mit deren Hilfe Sie die Zahl der in Frage kommenden Optionsscheine
schon erheblich eingrenzen können.