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Basiswissen für Optionsschein-Investoren
Aktuelles Thema: Erste Grundlagen

Die Idee: Was ist denn nun ein Optionsschein?

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"Mit Optionsscheinen verbrennt man sich blos die Finger, das Risiko ist viel zu hoch!" Solche Aussagen sind leider viel zu oft zu hören, wenn unter Börsianern mal das Wort "Optionsscheine" fällt. Derartige Zweifel sind jedoch oft in mangelndem Verständnis für die Funktionsweise von Optionsscheinen begründet, auch wenn man die Risiken nicht außer Acht lassen darf. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden einen detaillierteren Einblick in die Welt der Optionsscheine geben, damit Sie das Risiko selbst einschätzen können.

Die Idee der Optionsscheine, für die auch häufig der aus dem Englischen stammende Begriff warrant benutzt wird, ist im Prinzip recht einfach. Sie bezahlen heute einen bestimmten Betrag und erhalten hierfür das Recht, bis zu oder an einem späteren Zeitpunkt eine Aktie, eine bestimmte Menge einer Währung oder Ähnliches kaufen bzw. verkaufen zu dürfen. Diesen Zeitpunkt nennt man den Verfallstermin. Wird der Optionsschein bis zu diesem Zeitpunkt nicht verkauft oder das Optionsrecht nicht wahrgenommen (die sogenannte Ausübung), so verfällt er wertlos.

Warum sollte Ich nun für das Recht bezahlen, eine Aktie kaufen zu dürfen, wenn ich die Aktie selbst bereits kaufen kann?

Diese Frage ist natürlich richtig, doch das Besondere beim Optionsschein ist aber: Dass Sie bereits heute wissen, zu welchem Kurs Sie die Aktie später kaufen dürfen.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie rechneten im Oktober 2001 mit einer starken Kurssteigerung der Allianz-Aktie und besäßen einen Optionsschein, mit dem Sie die Aktie zu einem späteren Zeitpunkt für 220 Euro kaufen können. Wenn der Aktienkurs dann deutlich über 220 Euro läge, beispielsweise bei 292 Euro, bekämen Sie die Aktie immer noch für 220 Euro. - Nicht schlecht, oder?
Und wenn der Aktienkurs unter 220 Euro fiele, müssten Sie die Aktie gar nicht kaufen. Denn mit einem Optionsschein erwerben Sie nur das Kaufrecht, nicht aber eine Kaufpflicht.
Aber: Fällt die Aktie also unter den vereinbarten Preis, so verzichten Sie einfach auf Ihr Recht und lassen den Optionsschein verfallen. Das klingt auf den ersten Blick nicht weiter dramatisch, Sie sollten sich aber bewusst machen, dass in diesem Fall Ihr Optionsschein nichts mehr wert ist. Sie hätten also das gesamte eingesetzte Kapital verloren.

Bisher war vorwiegend von Optionsscheinen die Rede, die Sie zum Kauf berechtigen. Diese Optionsscheine werden auch als Call-Optionsscheine bezeichnet. Daneben gibt es noch Verkaufsoptionsscheine, so genannte Put-Optionsscheine. Damit erwerben Sie das Recht, z. B. eine Aktie später zu einem heute festgelegten Preis verkaufen zu dürfen. Ein solcher Put kann sich bei richtiger Auswahl des Scheines und korrekter Anwendung (siehe dazu später) immer dann lohnen, wenn Sie mit sinkenden Kursen rechnen.

Im Gegensatz zu Aktien werden Optionsscheine in der Regel von Banken herausgegeben. Den Herausgeber eines Optionsscheins bezeichnet man als Emittenten. Dieser garantiert die Ausübung des Optionsscheins. Bei der Ausübung kommt es übrigens häufig gar nicht zum tatsächlichen Erwerb (Call) bzw. zum Verkauf (Put) der Aktien, sondern es findet ein so genannter Barausgleich statt (auch Cash Settlement genannt). Beim Barausgleich wird der Differenzbetrag zwischen dem vorher vereinbarten Preis und dem aktuellen Marktwert der Aktie ermittelt und dann von der Bank an Sie ausgezahlt.

Nun haben Sie eine erste Vorstellung davon, was unter einem Call und einem Put zu verstehen ist. Bevor wir tiefer in die Welt der Optionsscheine vordringen können, wollen wir Ihnen zunächst noch einige Grundbegriffe erläutern.


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bitte hier weiter lesen (Grundbegriffe)



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Teil 2 bis 8 folgt:
Wieviel sind OS überhaupt Wert?
Wie reagieren Optionsscheine?
Wie finde ich die günstigsten OS?
Wo kann ich denn kaufen?
Welche Risiken gibt es ?
Optionsschein-Strategien!
Voraussetzungen für OS-Investoren